Unsere Tiere

28 Tiere. Jedes mit einer eigenen Geschichte.

Pferde, Shetlandponys, Esel, Schafe und Rinder leben bei uns in der Eifel im Herdenverband – über mehrere Weideflächen verteilt, ohne Nutzung, ohne Druck. Einige haben harte Geschichten hinter sich, andere wurden von Anfang an behütet. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie dürfen einfach sein.

Großpferde der Arche Liberté auf der Weide
10 Tiere

Großpferde

Die Herde lebt ganzjährig draußen, im Verband – verteilt auf mehrere Weideflächen in der Eifel. Viele sind Tierschutzpferde, andere Pensionspferde mit Lebensplatzgarantie.

Pünktchen, eines unserer Ponys, auf der Weide
4 Tiere

Shetlandponys

Klein, charakterstark, unverzichtbar für die soziale Dynamik der Herde.

Pablo, einer unserer Esel
2 Tiere

Esel

Die ruhigen Beobachter des Hofs.

Schafe der Arche Liberté auf der Weide
9 Tiere

Schafe

Teil unserer gemischten Tierwelt – wichtig für die Beweidung und die Ruhe der Gesamtgruppe.

Auf den Weiden der Arche Liberté
3 Tiere

Rinder

Gerettet aus der Milch- und Schlachtindustrie. Darunter Hanni, die dem kleinen Henry nach sieben Jahren ohne eigenes Kalb erneut Muttermilch gegeben hat.

Drei Geschichten, die uns prägen.

Henry, Hanni und Picasso stehen für das, was uns jeden Tag antreibt.

Die Herde der Arche Liberté am Futterplatz
Ochse

Henry

Henry wurde 2024 geboren und hätte regulär direkt in die Mast gehen sollen – zu klein, um wirtschaftlich zu sein. Heute lebt er bei uns und wird ein besonders kleines Leben lang verwöhnt.

Die Weiden der Arche Liberté
Kuh

Hanni

Hanni hat nach sieben Jahren ohne eigenes Kalb Milcheinschuss bekommen, als Henry zu ihr auf die Weide kam – ein außergewöhnlicher Fall von Wahlmutterschaft.

Picasso, unser Ochse – Gründungsimpuls des Vereins
Ochse † 2025

Picasso

Fast 1.100 Kilo schwer, handzahm wie ein Pferd. Nach einer schweren Verletzung haben wir ihn fast acht Wochen betreut – er ist die Geschichte, aus der dieser Verein entstanden ist.

Ihre Vorgeschichten

Wie sie zu uns gekommen sind.

Hinter jedem Tier steht ein eigener Weg. Drei davon erzählen wir hier ausführlich – weitere ergänzen wir nach und nach.

Mirka und Rocky, zwei Haflinger der Arche Liberté

Mirka & Rocky

Die Pferde, die alles ins Rollen gebracht haben

Mirka und ihr Sohn Rocky begleiten Sabine seit ihrer frühen Kindheit. Mit ihnen ist sie aufgewachsen, hat die Welt der Pferde kennengelernt und Erfahrungen gesammelt, die sie bis heute prägen. Die beiden waren ihre größten Lehrmeister und haben ihren Lebensweg entscheidend beeinflusst.

Als Jugendliche verlor Sabine für eine Zeit das Interesse an Pferden. In dieser Phase kamen Mirka und Rocky in eine Haltung, die ihren Bedürfnissen nicht gerecht wurde. Als ihr bewusst wurde, wie es den beiden dort erging, setzte sie alles daran, sie zurückzuholen – eine Entscheidung, die ihr Leben verändern sollte.

Kurz darauf erkrankten beide schwer an Hufrehe. Die Sorge um ihre Gesundheit weckte den Wunsch, die Ursachen besser zu verstehen. So begann Sabine die Ausbildung zur Hufheilpraktikerin. Durch Mirka und Rocky fand sie nicht nur ihren Traumberuf, sondern auch ihre Berufung.

Mirka ist inzwischen verstorben. Ihr Verlust schmerzt bis heute – doch sie hat Wertvolles hinterlassen: Erfahrungen, Wissen und die Inspiration, diesen Weg weiterzugehen. Rocky begleitet Sabine weiterhin und erinnert sie jeden Tag daran, warum sie tut, was sie tut.

Gemeinsam haben Mirka und Rocky den Grundstein für die Vision der Arche Liberté gelegt: Pferden zu helfen, ihre Gesundheit zu fördern und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Berti, unser Shetlandpony

Berti

Unser kleiner Kämpfer mit großer Geschichte

Berti ist ein Shetlandpony, das schon einiges erlebt hat. In seiner Vergangenheit war er als Zirkuspony unterwegs. Doch diese Zeit hinterließ Spuren: Berti erkrankte schwer an Hufrehe und brauchte dringend Hilfe.

Glücklicherweise gab es Menschen, die ihn nicht aufgaben und ihm die Unterstützung zukommen ließen, die er so dringend benötigte. Dennoch war klar, dass er dort langfristig keine Zukunft haben würde.

So fand Berti schließlich seinen Weg zu uns. Hier durfte er ankommen, zur Ruhe kommen und einfach Pferd sein. Er hat bei uns seinen Lebensplatz gefunden – einen Ort, an dem er in Sicherheit, Frieden und mit viel Fürsorge leben darf.

Heute genießt Berti sein Leben in unserer Herde und erinnert uns jeden Tag daran, wie wichtig es ist, auch denen eine Chance zu geben, die schwere Zeiten hinter sich haben.

Seine Geschichte zeigt: Jedes Pferd verdient ein liebevolles Zuhause – und selbst nach schweren Schicksalsschlägen ist ein glückliches, erfülltes Leben möglich.

Gretchen, unsere Stute von der Rennbahn

Gretchen

Angekommen für immer

Gretchen stammt von der Rennbahn. Dort wurde sie schon in jungen Jahren aussortiert und fand ihren Weg auf den Kölner Pferdeschutzhof. Dort lernte Sabine sie kennen und schloss sie sofort ins Herz.

Die damalige Betreuerin vertraute Sabine Gretchen an, mit der Bitte, ihr ein liebevolles Zuhause zu finden und ihr die große weite Welt zu zeigen. Diesem Wunsch kam Sabine nach und vermittelte Gretchen in gute Hände.

Doch das Leben hatte andere Pläne. Mit der Zeit traten gesundheitliche Probleme auf. Als klar wurde, dass Gretchen besondere Fürsorge braucht, kam sie zurück zu uns auf den Hof Liberté.

Heute hat Gretchen bei uns ihren festen Lebensplatz. Hier darf sie einfach Pferd sein – ohne Erwartungen, ohne Leistungsdruck, mit allem, was sie für ein würdevolles Leben braucht.

Gretchen erinnert uns daran, dass nicht jeder Lebensweg geradlinig verläuft. Manchmal führt er zurück an den Ort, an dem man wirklich hingehört.

Patenschaften in Vorbereitung

Wir richten die Patenschaften für unsere Tiere gerade ein und starten in Kürze. Wenn du Interesse hast, melde dich gern bereits jetzt – wir nehmen dich in die Liste auf und informieren dich zum Start.